Sozialdienst

Wenn ein Mensch stirbt, sind Angehörige und Freunde zunächst in einem psychischen Ausnahmezustand: Sie fühlen sich geschockt, betäubt und können den Tod des geliebten Menschen meist noch nicht begreifen. In diesem Ausnahmezustand sind aber eine Vielzahl von Dingen zu erledigen: Die Bestattung muss beauftragt werden, Dokumente müssen gefunden werden, Amtswege sind zu erledigen, die Verwandtschaft muss informiert werden und vieles mehr. Darüber hinaus müssen Entscheidungen getroffen werden, über die man vorher oft gar nicht nachgedacht hat: „Soll es eine Erd- oder Feuerbestattung werden? Wie soll der Trauerdruck gestaltet werden? Wie gestalten wir die Trauerfeier, dass sie unseren Bedürfnissen entspricht und zum Leben des Verstorbenen passt?" ... Da bleibt wenig Zeit für einen selber und für das Zulassen von Trauergefühlen.

Spürbare Trauer kommt meist erst nach der Beisetzung des Verstorbenen auf. Die Umwelt kehrt aber schnell wieder zur Tagesordnung zurück und dann bleiben Angehörige oft allein mit ihrer Trauer. Spätestens nach Ablauf eines Jahres wird der gesellschaftliche Druck, mit dem Trauern doch endlich aufzuhören, sehr groß. Aber nach einem Jahr ist es meist noch lange nicht vorbei: Hinterbliebene reagieren auf den Druck und funktionieren nach außen wieder scheinbar normal, während sie im Stillen einsam weitertrauern.

Wir übernehmen Verantwortung innerhalb der Nachsorge

Um unsere Kunden auch nach einem Begräbnis nicht alleine zu lassen, haben wir uns 2012 dem sozialen Netzwerk ASPETOS angeschlossen und finanzieren damit eines der modernsten Trauerportale Europas.

aspetos

Es ist derzeit das einzige, welches akademisch von Psychologinnen wie etwa Dr. Christine Pernlochner-Kügler begleitet wird. Sie können sich dort mit anderen Betroffenen austauschen oder professionellen Rat einholen. Den Trauerarbeit ist heute wichtig, um den Verlust zu verarbeiten und die Verstorbenen auf einer neuen Ebene in unser Leben zu integrieren.

Trauerarbeit bedeutet Erinnerungsarbeit. Miteinander über unsere Trauer, aber auch über unsere Ängste zu sprechen und dem verstorbenen Menschen für uns und alle, die ihn gekannt haben, eine bleibende Erinnerungsstätte zu schaffen, ist das Ziel unseres Unternehmens.

Unsere Leistungen im Internet

Wir erstellen für Sie eine Gedenktafel auf ASPETOS. Dort verfügen Sie über eine virtuelle Traueranzeige, ein Kondolenzbuch, eine Kerzenwand und eine Galerie für Fotos von der Beerdigung. Gerne geben wir Ihnen einen Zugang und Sie können dort dann selbst weiter gestalten. Dieser Service ist für Sie kostenfrei und wird von uns mitfinanziert.

Wenn Sie das Profil mit dem eigentlichen Grabmal verbinden möchten, steht Ihnen ein persönlicher QR-Code zur Verfügung, den Sie am Grab anbringen können. Damit haben auch Freunde und Verwandte am Grab mit einem Smartphone Zugriff auf Fotos oder Videos, die Sie hinterlegt haben. Natürlich kann das Profil für die Öffentlichkeit gesperrt werden und nur für Befugte mit Passwort freigegeben werden.

Sichern Sie Erinnerungen für kommende Generationen

Als besonderen Service bieten wir Ihnen einen sicheren Ort, an dem Ihre Erinnerungen katastrophensicher aufbewahrt werden.Fotos und Videos, egal ob analog oder digital gesichert haben ein Ablaufdatum. Und ist dieses erst erreicht, gehen diese Erinnerungen für immer verloren. Deshalb freuen wir uns, Ihnen diese Dienstleistung als eines der ersten Bestattungsunternehmen Europas ab Februar 2013 anbieten zu dürfen.